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Literaturkritik – Grüne Gurken von Lena Hach

Berlin, mitten in Kreuzberg: Lotte, neu in der Stadt, ausgesprochen tollpatschig, herrlich selbstironisch, normal begabt und total verknallt. In Vincent von Grüne Gurken. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall in den Typen, der immer montags im Kiosk gegenüber auftaucht und genau 10 Grüne Gurken kauft.

Eine Geschichte über das, was wirklich wichtig ist: die richtige Stadt, der richtige Typ und die richtige Sorte Weingummis.

Autorin des Buches & Informationen zu Grüne Gurken

Lena Hach wurde 1982 in Hessen geboren. Sie besuchte eine Schule für Clowns und studierte Anglistik, Germanistik und Kreatives Schreiben. Sie arbeitete zunächst als Journalistin und widmete sich dann der Kinder- und Jugendliteratur. Inzwischen sind viele Bücher von ihr erschienen. »Der verrückte Erfinderschuppen« wurde 2018 mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet.

Quelle: vorablesen.de


Mixtvision

Gebundenes Buch
224 Seiten

ISBN: 978-3-95854-108-5

Erschienen am 13. März 2019

Danke an Mixtvision und Vorablesen für die Bereitstellung dieses Buches für eine Literaturkritik auf beizeitenbuecher.de.


Cover- und Titelkritik
Pink, Süßigkeiten und im Hintergrund als Skizze Berlin. Das Cover sprach mich sofort an und der Titel des Buches auch. Es ist einfach total girly und absolut nach meinem Geschmack.

Plotkritik
Den Plot fand ich ganz wunderbar und er hat mir schon bei der Leseprobe absolut zugesagt. Das es dann aber so wunderbar, humorvoll und jugendlich weitergeht, hätte ich nicht erwartet. Er zeigte einen kleinen Teil meiner Vergangenheit auf, den ich schon längst nach all den Jahren vergessen habe. Zumindest gehe ich davon aus, dass ich diese vergessen habe, manche wahrscheinlich auch verdrängt. Einfach wie es ist seinen ersten Freund zu haben, das erste Mal verliebt zu sein mit einem Feuerwerk an Schmetterlingen im Bauch. Dann den ersten Kuss zu bekommen und die Momente, in denen man für die Liebe Dinge tut, die die Eltern nicht gut finden. Auch erste Kennenlernen oder die ersten richtigen Freunde in einer neuen Stadt, mit denen man das Leben rockt. Es war wirklich schön, dass der Plot so frisch daherkam und seine Jugendlichkeit beibehielt. Für mich hat das Buch absolut Potenzial für eine Fernsehserie, die sich dann auch ,,Grüne Gurken“ nennt. Ich glaube, dass sie bei Jugendlichen wirklich gut ankommen würde. Bei mir auf jeden Fall, auch wenn ich in der Blüte meiner Jahre bin und über das Jugendalter hinausgeschossen. Es hat mich einfach gepackt, nicht mehr losgelassen und blieb vor allem im Kopf. Ich warte dann auf eine Forsetzung.

Protagonistenkritik
Die Protagonisten waren wirklich toll, vor allem haben mir Lotte und ihr Schwarm absolut gut gefallen. Ich habe sie geliebt und jede Zeile über sie genossen. Ich schreibe bewusst Schwarm, da er anfangs ihr Vincent von den grünen Gurken ist. Es wäre schade, hier seinen richtigen Namen zu erwähnen. Auch Lottes Freunde Yunus und seine Freundin fanden in dem Buch ihren Platz. Auch sie haben mir absolut gut gefallen und passten unheimlich gut hinein. Alles in allem tolle Charaktere, vor allem mit Ecken und Kanten!

Schreibstilkritik
Der Schreibstil war einfach herrlich leicht und locker. Nahezu fluffig und knuffig, da es aus Lottes Sicht geschrieben wurde. Der Sicht einer Jugendlichen.

Das ehrliche Fazit
Mehr als nur grüne Gurken! Das Buch für jugendliche Frische, Raffinesse und Humor. Lesegenuss PUR!

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