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Literaturkritik – Wenn ich deine Wahrheit kenne von Josie Charles

Als Mia ihr Studium in Berkeley beginnt, ist ihr sofort klar: Slater Thorn ist der Mistkerl, der ihre Schwester Lea bedroht und von der Uni geekelt hat. Kurzerhand beschließt sie, Rache an dem beliebten Eishockey-Spieler und Frauenschwarm zu nehmen. Sie nimmt sich vor, sein eiskaltes Herz zu brechen, doch Slater verhält sich vollkommen anders als erwartet. Mit seiner offenen Art zieht er Mia in seinen Bann. Ist das nur eine Masche, um sie ins Bett zu kriegen? Mit allen Mitteln versucht Mia, Slaters Charme zu widerstehen – bis sie die wahre Bedrohung erkennt…

Independently published

Taschenbuch
420 Seiten

ISBN: 978-3-7335-0444-1

Erschienen am 2. August 2019

Cover & Titel

Das Cover finde ich wunderschön. Auf diesem sieht man Mias Kamera und rot-leuchtende Mohnblumen, geziert von Blümchen mit lila Hütchen. Die Mohnblumen haben in diesem Buch eine große Bedeutung, weswegen sie perfekt auf das Cover passen. Außerdem ziert am äußeren linken Rand ein Polaroid von Mia und Slater, die verliebter nicht sein könnten. Insgeheim wurde die Geschichte im Cover verankert, was ich persönlich sehr schön finde.

Geschichte & Plot

In die Geschichte kam ich sehr gut hinein. Einfach macht es uns die Autorin damit, dass sie aus zweierlei Sicht schreibt. Nämlich aus der Sicht von Mia aber auch aus der Sicht von Slater. So kann man in beide Gefühlswelten eintauchen und lesen, wie beide über bestimmte Situationen denken, was sie fühlen und wie sie mit einigen Aussagen umgehen. Ich fand es spannend, in beide Welten eintauchen zu dürfen. Die Geschichte baut sich nach und nach auf, Fragen die aufkommen werden mit der Zeit beantwortet und bleiben nicht offen im Raum stehen. Auch für Spannung ist gesorgt, nämlich gerade da, wo es um Mias Schwester Lea geht und um Slaters Familiengeheimnis. Ich fand auch nicht, dass es vorhersehbar war. So wurde ich von Seite zu Seite getragen und von Ereignis zu Ereignis, ohne das es langweilig wurde. Der Plot wurde also nicht nur gut ausgedacht, sondern auch gut umgesetzt.

Protagonisten

Mia hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, war mir sympathisch und unschuldig süß. Dennoch brachte sie eine Ladung Selbstbewusstsein mit. Das fand ich absolut klasse. Im Laufe der Geschichte hat sie sich zudem auch weiterentwickelt, was ich mir von Protagonisten in Büchern wünsche. Ihre Leidenschaft die Fotografie hat mir sehr gefallen, da es eine Zeit gab, in der ich auch unheimlich gerne fotografiert habe. Das war ein Moment, wo ich mich mit ihr identifizieren konnte.

Slater hingegen, den man sich wahrscheinlich eingebildet und von-oben-herab vorstellt, immerhin ist er ein Eishockey-Spieler, war genau das Gegenteil. Das die Autorin ihn zu einem doch zurückhaltenden, ehrlichen und tiefgründigen Menschen gemacht hat, gefiel mir sehr. Bei ihm durfte man hinter die Fassade schauen und seinen Gefühlen ließ er freien Lauf. Bei mir hat er ein Stein im Brett.


Schreibstil

Den Schreibstil fand ich wirklich sehr, sehr gut. Das Buch ließ sich daher locker und leicht lesen.


Das ehrliche Fazit

Ein ganz wunderbares Buch für tolle Lesestunden.

Bewertung: ♥♥♥♥♥

Vielen Dank an den Mainwunder und Josie Charles für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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