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Literaturkritik – Deine letzte Lüge von Clare Mackintosh

Vor einem Jahr hat sich Caroline Johnson das Leben genommen, genau wie ihr Mann nur wenige Monate zuvor. Ihre Tochter Anna leidet schwer unter dem Verlust, fragt sich wieder und wieder, was die Eltern in den Tod getrieben hat. Besonders seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen…

Autorin des Buches & Kurzbeschreibung von Deine letzte Lüge

Clare Mackintosh arbeitete zwölf Jahre bei der britischen Polizei und brachte es bis zum CID. Doch dann musste sie feststellen, dass sie ihre eigenen Kinder kaum sah und sie sich außerdem nach neuen beruflichen Herausforderungen sehnte. Also begann sie für diverse Zeitungen zu schreiben und arbeitete an ihrem ersten Roman, der 2015 erschien. MEINE SEELE SO KALT wurde sensationell erfolgreich und verkaufte sich bis heute weltweit über eine Million Mal. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Wales.

Quelle: Bastei Lübbe


Bastei Lübbe Verlag

Broschiertes Buch
463 Seiten

ISBN: 978-3-404-17703-5

Erschienen am 31. Januar 2019

Danke an den den Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung dieses Buches für eine Literaturkritik auf beizeitenbuecher.de.


Cover- und Titelkritik
Das Cover ist düster gehalten und farblich aufeinander abgestimmt, was mir sehr gut gefällt. Dreht man das Buch auf den Kopf, erkennt man kahle Bäume und Vögel, die am Himmel fliegen. Für einen Psychothriller um ehrlich zu sein perfekt. Auch der Titel gefällt mir sehr gut und passt zu der Thematik um die sich dieses Buch dreht. Lügen über Lügen.

Plotkritik
Den Plot fand ich wirklich gut herausgearbeitet und es gibt nichts, was ich nicht gut fand. Ich fühlte mich von Anfang bis zum Ende sehr gut unterhalten und habe das Buch regelrecht verschlungen, weil die Geschichte mich einfach in ihren Bann zog. Die Geschichte hält an den richtigen Stellen Spannung bereit, auch die Spannungsbögen sind optimal eingesetzt worden. Die Geschichte baut gut aufeinander auf, lässt keine Fragen offen. Dennoch ist das Buch mehr ein Familiendrama, als ein Psychothriller, auch wenn es Elemente an manchen Stellen bereithält.

Protagonistenkritik
Die Protagonisten fand ich alle sehr gut und dreidimensional. Ich konnte mit Anna mitfühlen, egal in welcher Situation sie sich gerade befand. Auch die anderen Protagonisten fand ich gut ausgearbeitet und gut in Szene gesetzt.

Schreibstilkritik
Der Schreibstil ist gut leserlich und hat mir somit gefallen.

Das ehrliche Fazit
Wer ein Familiendrama sucht ist hier genau richtig.

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